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    Bei uns finden Sie hilfreiche Tipps zur Gestaltung eines erfolgreichen tabellarischen Lebenslaufs.

Tabellarischer Lebenslauf Tipps

 
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Der Lebenslauf oder auch „curriculum vitae“ (CV) genannt, ist eine lückenlose Auflistung Ihrer wichtigsten Daten und beruflichen Stationen.

Formal ist darauf zu achten, den Lebenslauf in der gleichen Schriftart zu verfassen wie auch das Anschreiben. Die Angaben einzelner Daten erfolgt stets in einer einheitlichen Gliederung (Jahr – Jahr oder Monat/Jahr bis Monat/Jahr). Zudem liegt er in tabellarischer Form vor – es sind aber keine Linien zu sehen. Arbeiten Sie hier mit dem Absatzzeichen (¶) und der Tabulatortaste, um den Text in ein korrektes Layout zu bringen.

Zunächst werden die persönlichen Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum/-ort sowie Telefonnummer, Mobilnummer und E-Mail-Adresse) aufgezählt. Bei Schülern, Studenten und Auszubildenden werden üblicherweise auch Eltern und Geschwister erwähnt (Name Mutter, ggf. Alter und Beruf, ebenso bei Vater und Geschwistern). Sollte es für die ausgeschrieben Stelle wichtig sein, so werden auch Konfession und Staatszugehörigkeit angegeben. Dieses sind aber in jedem Fall freiwillige Angaben.

Dann folgt die Schulbildung. Bei jungen Bewerbern mit Angabe der Grundschule, ansonsten lediglich die Schule, auf der auch ein Abschluss erworben wurde (z.B.: Jahr – Jahr Gymnasium Musterstadt mit dem Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife). Es folgen die Ausbildung bzw. das Studium sowie mögliche Schwerpunkte und Auszeichnungen. Hier kann auch im Layout schon unterteilt werden in Schulbildung (bis zum höchsten Schulabschluss) und Ausbildung.
Hinweis für die jungen Bewerber: Kommt nach der Schulbildung noch keine Ausbildung, so werden Lieblingsfächer und schulische Aktivitäten (Streitschlichter, Klassensprecher) aufgezählt.

Nun werden weitere Tätigkeiten beschrieben. Das sind Praktika, Ferienjobs oder außerberufliche Weiterbildungen. Es ist darauf zu achten, dass sich die Angaben auf das jeweilige Stellenangebot beziehen und im weitesten Sinne noch etwas damit zu tun haben.

Im nächsten Schritt werden die beruflichen Stationen vollständig dargelegt. Die genaue Stellenbezeichnung, der Name des Unternehmens und ggf. Ihre Schwerpunkte (in Stichworten) werden hier mit Datum wiedergegeben.

Darauf folgen die beruflichen Fort- und Weiterbildungen (Veranstaltungstitel, Institution, Ort). Wichtig: Zertifikaten o.ä. in Kopie der Bewerbung beilegen.

Im Anschluss sind die besonderen Kenntnisse zu erwähnen. Hier kann in Kategorien unterteilt(Fremdsprachen, PC-Kenntnisse, Führerschein etc.) oder unter einem Sammelbegriff alles Wesentliche aufgezählt werden.

Am Ende des Lebenslaufs stehen die persönlichen Interessen. Hobbies können Teamgeist und soziales Engagement zeigen, eine Auflistung Ihrer spannenden Freizeitaktivitäten sagt allerdings wenig über die Qualitäten im Beruf aus. Daher: Überzeugen Sie durch Ihre Bildungs- und Berufsgeschichte und erwähnen Sie nur Hobbies, die zum Job passen und Ihre beruflichen Qualitäten unterstreichen.

Zu guter Letzt stehen in kleinerer Schriftgröße Ort und Datum, unterschrieben wird per Hand (Datum laut Anschreiben).