Tabellarischer Lebenslauf zeitliche Lücken

 
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Lücken im Lebenslauf müssen erklärt werden. Sichtbare Lücken können erste negative Gedanken beim Leser entstehen. Das sollte vermieden werden!

Von einer kleineren Lücke spricht man ab drei Monaten. Von einer größeren Lücke wird ab sechs Monaten gesprochen. Nicht jede Lücke wird negativ bewertet. Ausnahmen bilden zum Beispiel Familienzeiten oder auch Erziehungszeiten (früher Erziehungsurlaub). Zeiten, in denen Sie Familienangehörige gepflegt haben (Pflegezeiten) oder auch Weltreisen werden zumeist nicht negativ bewertet. Gerade die Pflegezeit zeugt von Verantwortungsgefühl und Stresstoleranz. Eine (längere) Arbeitslosigkeit kann jeden treffen. Diese darf nicht verschwiegen werden. Statt Arbeitslosigkeit sollten Sie jedoch besser „arbeitsuchend“, „Arbeit / Stellen suchend“ oder Neuorientierung schreiben. Besonders der Begriff Neuorientierung bietet sich an, wenn Sie nach der Arbeitslosigkeit eine andere Tätigkeit ausgeübt haben.

Lügen Sie nicht im Lebenslauf – jede Lücke sollte erklärt sein. Fragen Sie sich selber: Wie stehen Sie zu Ihrer Lücke?