Bewerbungsfoto-Tipps

 
Bewerbungsfoto-Tipps 4.9 out of 5 based on 209 votes.
Das Bewerbungsfoto entscheidet über die Qualität und den Eindruck einer schriftlichen Bewerbung. Es herrscht ein ständiger Streit darüber, ob es überhaupt etwas in der Bewerbung zu suchen hat oder nicht, doch die meisten Bewerber entscheiden sich dafür. Immerhin kann es sehr viel bewegen und dafür sorgen, dass der Eindruck viel anders und besser wird, als man sich ohne ein Bild erhoffen könnte. Wer es richtig macht, hat weitaus bessere Chancen darauf, den guten Eindruck in einem persönlichen Bewerbungsgespräch zu bestätigen und die Stelle zu bekommen.


Der richtige Fotograf

Für das Bewerbungsfoto braucht man einen fähigen Fotografen, der sich auf seine Arbeit versteht und weiß, worauf es wirklich ankommt beim ansprechenden Foto. Am besten lässt man sich vorher einige Arbeitsbeispiele zeigen und setzt sich nicht einfach nur ins Studio, sondern geht die Möglichkeiten durch, ein wirklich gutes, aussagekräftiges und ansprechendes Bewerbungsfoto zustande zu bekommen. Wirkt der Fotograf kompetent und geht auf die individuellen Wünsche ein, ist er der Richtige für den Job.

Welches Outfit fürs Bewerbungsfoto?

Ein Bewerbungsfoto sollte modisch im gleichen Stil stehen wie der Eindruck, den man täglich auf der Arbeit hinterlassen würde, bekäme man die Stelle. Bewirbt man sich für einen verantwortungsvollen Posten, ist der Anzug oder das Kostüm ein Muss. Schwieriger wird es bei Jobs, die keinen solchen Kleidungskodex vorgeben, da man hierbei nach Gefühl entscheiden muss. Am besten kleidet man sich immer eine Stufe schicker, als man eigentlich müsste, ohne es jedoch zu übertreiben. Ein Anzug für festliche Anlässe oder ein Abendkleid für die Dame müssen beispielsweise nicht sein. Solange das Outfit gepflegt wirkt und etwas aus dem eigenen Typ macht, ist man gut beraten und wird keinen falschen Eindruck hinterlassen.

Die Ausstrahlung

Ein Bewerbungsfoto muss eine positive, freundliche Ausstrahlung an sich haben, offen wirken und an eine Person denken lassen, mit der man gerne zu tun haben würde. Deswegen blickt man beim Shooting fürs Bewerbungsfoto direkt in die Kamera und wählt anschließend das Foto aus, auf dem der Blick am direktesten ist. Gleichzeitig sollte man sich nicht scheuen, freundlich und frei heraus zu lächeln - ein Bewerbungsfoto ist in diesem Sinne fast das Gegenteil des Passfotos, auf dem man keinesfalls lächeln soll. Das Bewerbungsfoto mit dem lächelnden Bewerber gewinnt fast immer wichtige Sympathiepunkte für sich und sorgt dafür, dass dem Betrachter gleich viel leichter ums Gemüt wirkt. Und das ist genau die richtige Stimmung für eine Einladung zum Bewerbungsgespräch.

Styling und Make-up

Ein Bewerbungsfoto ist zwar kein Styling-Wettbewerb, doch es spricht nichts dagegen, ruhig etwas mehr als nur gepflegt zu wirken. Männer können für diesen Anlass beispielsweise Haargel oder Haarwachs verwenden, um etwas mehr als sonst aus ihrem Stil zu machen. Die Gesichtsbehaarung sollte absolut sauber und korrekt geschnitten sein, denn das macht auf dem Bewerbungsfoto einfach mehr her. Frauen können ihre Haare ebenfalls so stylen, wie sie sie am besten in Szene setzen - die Frisur sollte allerdings businesstauglich, also eher dezent und trotzdem schick sein. Beim Make-up empfiehlt sich für beide Geschlechter etwas Puder; danach kann man den Fotografen fragen, bei dem man das Bewerbungsfoto anfertigen lässt. Es nimmt dem Gesicht den fettigen Glanz und sorgt für den perfekten Teint. Frauen könnten sich vorher professionell schminken lassen, was manche spezialisierte Fotografen ebenfalls anbieten. Viele Damen wissen aber auch von alleine, was gut an ihnen aussieht und was geeignet ist, um etwas aus ihrem Typ zu machen. Make-up darf ruhig sichtbar sein, sollte aber dennoch für den beruflichen Alltag gemacht sein und ausstrahlen, wie man aussehen könnte, wenn man für den Büroalltag oder den typischen Arbeitstag im Unternehmen aussehen kann.

Entspannung macht den Unterschied

Vielen Bewerbern sieht man auf ihrem Bewerbungsfoto an, dass sie angespannt waren und nicht richtig lockerlassen konnten. Sie lächeln, schauen in die Kamera, das Bewerbungsfoto wurde vielleicht sogar nachbearbeitet, um selbst den kleinsten Schönheitsfehler wegzuretuschieren - und trotzdem hat der abgebildete Bewerber etwas Nervöses und Aufgesetztes an sich. Beim Shooting der Bewerbungsfotos sollte man sich deswegen ganz entspannt zurücklehnen, ehrlich lächeln und sich einfach locker und gelassen geben. Immerhin geht es noch um nichts. Der Fotograf ist nicht der Personalchef, und vor allem kann er so viele Fotos machen, wie man benötigt, bis das Bild perfekt ist. Er kann alles nachbearbeiten und wegretuschieren, was stört, wenn man das möchte. Es besteht - zumindest noch - kein Grund, nervös oder verspannt zu sein. Man wird sicher selbst merken, dass der Unterschied sichtbar ist und man mit einem wirklich entspannten Lächeln gleich viel offener und authentischer wirkt. Das wird unterbewusst beim Personalchef einen besseren Eindruck hinterlassen und man wird bestimmt bald mit einer Rückmeldung für die Mühe belohnt.