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Fremdprachenkenntnisse – mehr wert als man denkt

Obwohl in jeder Branche sicherlich von jedem Arbeitgeber gewünscht, werden Fremdsprachenkenntnisse, sofern nicht explizit in einem Inserat erwähnt, leider oft noch stiefmütterlich behandelt. Der Grund hierfür ist meist die Tatsache, dass ein potentieller Arbeitgeber oft selbst nicht erkannt hat, wie Mitarbeiter und deren Fremdsprachenkenntnisse ein Vorteil für das Unternehmen sein können.

Wenn es darum geht, die eigenen Fähigkeiten möglichst positiv zu betonen, so sollten Sie sich bei der Vorbereitung Ihrer Bewerbung und vor allem für das Bewerbungsgespräch überlegen, auf welche Weise Sie klarmachen möchten, wie wertvoll Ihr Wissen für Ihren potentiellen Arbeitgeber sein kann:

  • „Ich halte mich ständig über Neuentwicklungen und Trends auf dem Laufenden. Diese kommen meist aus dem amerikanischen Raum, daher lese ich meine Nachrichten und Artikel immer auf Englisch.“
  • „Ich habe schon mehrmals Südostasien bereist und habe auch schon mehrere Bekanntschaften mit Leuten gemacht, die in dieser Branche arbeiten. Mit vielen bin ich bis heute in Kontakt.“
  • „In meiner letzten Tätigkeit als Produktmanager habe ich schon mit sehr vielen Vertriebspartnern aus mehrere EU-Ländern zusammengearbeitet. Mit diesen Personen schnell und effizient kommunizieren zu können ist oft der Unterschied zwischen einem geglückten Produktstart und einer enttäuschenden Kampagne.“

 

Anhand dieser Beispiele wird eines klar: Oft muss man die eigenen Kenntnisse illustrieren um klarzumachen, wie gut man in seinem Job ist und wie groß der Vorteil sein kann, der einem Unternehmen dadurch erwachsen kann, Sie einzustellen.

Fremdsprachenkenntnisse können zum entscheidenden Faktor für Sie werden wenn es darum geht, sich anderen Bewerbern gegenüber durchzusetzen. Und sie sind obendrein noch in verschiedenster Form zu erwerben. Ob Universitätskurs, privater Schnellkurs oder gezielt angesetzter Privatunterricht, gerade im EU-Raum sind Sprachkompetenzen sowohl unerlässlich als auch leicht zu erwerben und zu bestätigen. Und wenn Sie immer schon Kenntnisse auffrischen wollten, oder vielleicht sogar etwas vollkommen Neues lernen wollten, so ist die Jobsuche möglicherweise genau die richtige Gelegenheit dazu. Und gerade zur heutigen Zeit ist der Wissenserwerb auch einfach über das Internet möglich – genauso wie die Recherche was den Bedarf an Fremdsprachen in ihrem Berufsfeld und in ihrer Umgebung betrifft. Denn wer sich auch auf anderen Portalen (wie zum Beispiel www.jozoo.de) umsieht wird schnell feststellen: Sprachen helfen einfach dabei, den besseren Eindruck zu machen!

Die Kunst, Eindruck zu machen - Sicheres Auftreten vor, während und nach einem Bewerbungsgespräch

Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch stellt die erste Hürde bei einer erfolgreichen Bewerbung dar. Doch was gilt es bei der persönlichen Präsentation im Unternehmen der Wahl zu beachten? Der nachfolgende Text gibt Tipps zur richtigen Vorbereitung und Selbstdarstellung beim Bewerbungsgespräch, sodass ein guter Start im erträumten Job gelingt.

Die Vorbereitung: Grundlage für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch

Um sich optimal auf ein bevorstehendes Bewerbungsgespräch vorzubereiten, ist es ratsam, sich eingehend mit dem jeweiligen Unternehmen, seinen Arbeitsbereichen und ggf. auch seinen personellen Besonderheiten vertraut zu machen. Das Internet wird in der Regel genug Informationen liefern, um im Sinne einer guten Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch folgende Fragen beantworten zu können:

  • Wer leitet das Unternehmen bzw. den Abteilungsbereich, bei dem Sie sich bewerben?
  • Gibt es Informationen oder Besonderheiten zur Unternehmensgeschichte und/oder den

Unternehmensgründern?

  • Worin besteht die Zielsetzung des Unternehmens und in welchen Branchen ist es aktiv?
  • Wie wirbt das Unternehmen für sich und seine Produkte?


Wenn Sie sich Notizen zu diesen Fragen machen, können Sie diese im Nachhinein noch einmal durchgehen und sich die wichtigsten Daten besser einprägen.

Stärken-/ Schwächenanalyse

Ebenso wichtig ist eine genaue Selbstanalyse. Im Bewerbungsgespräch selbst sollten Sie sich völlig im Klaren darüber sein, wo Ihre Stärken und wo Ihre Schwächen liegen. Zu diesem Zweck ist es sinnvoll, dass Sie Ihre jeweiligen Kompetenzen und Fähigkeiten schriftlich ausformulieren, um Sie so zu verinnerlichen und gute Formulierungen zu wählen. Dabei zeugt es keinesfalls von einer realistischen Selbsteinschätzung, wenn Sie Ihre Schwächen vernachlässigen: Seien Sie ehrlich zu sich selbst und zu Ihrem potentiellen Arbeitgeber, denn eine Frage wird mit Sicherheit lauten: „Und worin sehen Sie Ihre Schwächen?“

Sie sollten dann beispielsweise selbstbewusst zugeben, dass Sie eine ausgezeichnete Analyse- und Kommunikationsfähigkeit besitzen, aber in Sachen Betriebswirtschaftslehre nicht mehr als eine Excel-Tabelle für Ihre private Haushaltsführung vorzuweisen haben. Das ist ehrlich und signalisiert, dass Sie sich ernst nehmen. Kein Personaler rekrutiert Menschen, die sich nicht realistisch einzuschätzen wissen.

Dresscode und Outfitwahl

Ein gepflegtes Äußeres unterstreicht einen angenehmen Ersteindruck. Kleiden Sie sich dazu der Branche entsprechend und dennoch so, dass Sie sich wohl fühlen. Je nach Berufsfeld kann ein klassischer Anzug auch mit farbigem Hemd sowie passendem Einstecktuck veredelt und modern gestylt werden. Frauen sind mit einem Hosenanzug oder Kostüm gut angezogen. Elegantes Schuhwerk und filigraner Schmuck komplettieren einen eleganten Look.

Während des Gesprächs: Regeln für einen selbstbewussten Auftritt und ein sicheres Kommunikationsverhalten

Am Tag des Bewerbungsgesprächs werden Sie höchstwahrscheinlich eine gewisse Nervosität verspüren. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass Sie bestens vorbereitet sind und mit den folgenden Regeln für ein selbstbewusstes und aufrichtiges Kommunikationsverhalten bei Ihrem Gesprächspartner punkten werden.

Körpersprache

Eine aufrechte Körperhaltung - im Sitzen wie im Stehen - signalisiert Ihrem Gegenüber nicht nur, dass Sie eine selbstbewusste und aufgeschlossene Person sind: Ein gerader Rücken sowie eine entspannte, aber aufrechte Haltung wirken sich auch positiv auf Ihr Körpergefühl und Ihr Selbstvertrauen aus! Achten Sie auch auf einen festen Händedruck und vermeiden Sie es unbedingt, die Arme vor der Brust zu verschränken oder Ihre Hände mit Gesicht, Haaren oder herumliegenden Gegenständen zu beschäftigen. Ein einfaches Gegenmittel: Legen Sie die Hände ineinander gelegt auf Oberschenkel oder Tischplatte auf.

Blickkontakt

Schauen Sie Ihrem Gesprächspartner in die Augen, wenn er mit Ihnen spricht. Wenn Sie an der Reihe sind, indem Sie Fragen beantworten oder mit Anmerkungen bzw. Gegenfragen punkten, achten Sie darauf, dass Sie Blickkontakt halten und diesen gegebenenfalls auch anderen Personen im Raum zukommen lassen.

Gesprächsführung

Nach einer anfänglichen Small-Talk-Phase, in der Begrüßung und formelle Erkundigungen nach Befinden und Anreise stattfinden, werden Sie üblicherweise gebeten, etwas über sich zu erzählen. Da Sie wissen, weshalb Sie den Job wollen sowie Ihre Stärken und Schwächen hinsichtlich der Arbeit des Unternehmens einschätzen können, sollte es Ihnen leicht fallen in einer knappen Selbstdarstellung von sich zu berichten.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs gilt es, aufmerksam zu bleiben und mit Anmerkungen oder Fragen zu einem wechselseitigen, ausgewogenen Gespräch beizutragen. Grundsätzlich sollten Sie es mit dem Philosophen Ludwig Wittgenstein halten, der sinngemäß sagte: Alles worüber wir sinnvoll sprechen können, lässt sich klar formulieren; was wir dagegen nicht in klaren Worten sprechen können, darüber sollte man schweigen.

Nach dem Gespräch: Ist es sinnvoll beim Unternehmen „nachzuhaken“?

Nachdem Sie sich bei der Verabschiedung über den weiteren Verlauf des Auswahlverfahrens erkundigt haben, ist Ihnen in der Regel bekannt, ab welchem Zeitpunkt Sie mit einer Antwort des Unternehmens rechnen können. Sollte diese Frist um einige Tage überschritten werden oder Sie aus irgendwelchen Gründen nach dem Gespräch keine Informationen bezüglich einer Rückmeldung erhalten haben, dann ist eine telefonische Nachfrage zum Stand der Dinge keinesfalls unangebracht. Im Gegenteil: Sie signalisieren, dass Ihnen der Job wichtig ist und beweisen guten Stil durch eine gesunde Mischung von Geduld und Eigeninitiative.

Auch wenn Ihnen das nicht zu wünschen ist: Auch die Absage eines Unternehmens kann als Schlussphase einer gelungenen Bewerbung gesehen werden - fragen Sie nach, worin Ihnen andere Bewerber überlegen waren und lernen Sie so, noch besser zu werden.

Weiterführende Informationen

Kaufmann Ausbildung Groß- und Außenhandel

Wir bieten interessierten jungen und teamfähigen Berufsanfängern mit dem Abschluss der mittleren Reife oder Abitur eine qualifizierte Ausbildung mit zusätzlichen innerbetrieblichen Schulungen. Sie erwarten attraktive Arbeitsbedingungen, ein tolles Betriebsklima und gute Übernahme- und Karrierechancen. Je nach schulischer Vorbildung bieten wir eine duale Ausbildung oder ein duales Studium als ersten Schritt in die berufliche Praxis an. Die Kaufmann Ausbildung Groß und Außenhandel stellt dabei den Kern unseres Ausbildungsprogramms dar.

Die Tätigkeit im Überblick

Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Außenhandel kaufen Güter der unterschiedlichsten Branchen bei Herstellern bzw. Lieferanten und verkaufen sie an Handel, Handwerk und Industrie weiter. Dabei sind sie überwiegend im internationalen Handel tätig. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung und einen reibungslosen Warenfluss, d.h., sie überwachen die Logistikkette, prüfen den Wareneingang sowie die Lagerbestände, bestellen Ware nach und planen die Warenauslieferung.

Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Außenhandel arbeiten in Außenhandelsunternehmen sowie in Im- und Exportabteilungen von Produktionsbetrieben aller Art.

Die Ausbildung im Überblick

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel in den folgenden Fachrichtungen angeboten:

  • Außenhandel

  • Großhandel

Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

Ausbildung in Kiel bei der Bela

Ausbildung in Kiel bei der Bela

Wir bieten interessierten jungen und teamfähigen Berufsanfängern mit dem Abschluss der mittleren Reife oder Abitur eine qualifizierte Ausbildung mit zusätzlichen innerbetrieblichen Schulungen. Sie erwarten attraktive Arbeitsbedingungen, ein tolles Betriebsklima und gute Übernahme- und Karrierechancen. Je nach schulischer Vorbildung bieten wir eine duale Ausbildung oder ein duales Studium als ersten Schritt in die berufliche Praxis an. Die Ausbildung Kiel stellt dabei den Kern der entsprechenden Lehre.

Aufbau einer Lehrausbildung

Der Begriff der Beruflichen Grundbildung («Lehre») wird für eine Erstausbildung von zwei, drei oder vier Jahren benutzt. Der erfolgreiche Abschluss einer drei- oder vierjährigen Beruflichen Grundbildung führt zur Erlangung eines Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ), welches die vom Berufsbildungsamt (in Absprache mit dem jeweiligen Gewerbeverband) definierte fachliche Reife bestätigt. Zweijährige Berufliche Grundbildungen werden auch als Attestausbildung bezeichnet, womit nach erfolgreichem Abschluss das Eidgenössische Berufsattest (EBA) erlangt werden kann.

Eine berufliche Ausbildung in Kiel ist in einem System aufgebaut, welches drei unterschiedliche Lernorte umfasst: Lehrbetrieb, Berufsfachschule und Überbetriebliche Kurse (ÜK). Das Ziel ist es, nebst dem Vermitteln fachspezifischer und allgemeinbildender Kenntnisse das in der Schule erworbene Wissen an das Praktische zu knüpfen. Die Überbetrieblichen Kurse haben zum Ziel, beides innerhalb eines bestimmten Themenschwerpunktes zu vermitteln. Der berufsspezifisch-praktische Teil und der schulisch-theoretische Teil finden mit wenigen Ausnahmen parallel zueinander statt, indem die Lernenden ein bis drei Tage (jenach Beruf, Lehrjahr und je nachdem, ob die BMS besucht wird) pro Woche eine Berufsfachschule in Kiel besuchen und die restlichen Tage in ihrem Lehrbetrieb in Kiel arbeiten. In einigen Berufen (z.B. LandwirtIn oder GeomatikerIn) findet der schulische Teil in Blockkursen statt.

Die Berufliche Grundbildung ist gekoppelt, was bedeutet, dass die Berufsfachschule nur mit der entsprechenden Lehrstelle besucht werden darf.

Der praktische Teil

Die Ausbildung in Kiel im Lehrbetrieb hat zum Ziel, alle praktischen Fähigkeiten zu erlernen, die man später für die Ausübung des Berufs braucht. Für nahezu alle Berufe werden parallel zur Ausbildung Kiel Kurse von den entsprechenden Berufsverbänden durchgeführt, deren Teilnahme obligatorisch ist. Nach erfolgter Grundausbildung arbeiten die Lernenden häufig in unterschiedlichen Abteilungen, um unterschiedliche Aspekte des Berufes kennenzulernen. Je nach Ausbildungsstand beginnen die Lernenden, die Aufgaben eines Angestellten zu übernehmen. Ein Lehrlingslohn ist stark von der Branche abhängig und steigt mit jedem Jahr der Ausbildung in Kiel an. Im ersten Jahr beträgt er einige hundert Franken, im letzten bis zu einem Viertel des Lohns eines ausgelernten Mitarbeiters. Die Löhne werden von den entsprechenden Branchen festgelegt und werden vom Amt für Berufsbildung des jeweiligen Kantons abgesegnet.

Die Berufsfachschule

Auszubildende besuchen während der ganzen Ausbildungszeit an ein bis drei Tagen die Woche eine Berufsfachschule. Die Fächer unterscheiden sich stark nach Beruf. In technischen Berufen wird meist ein halber Tag für Allgemeinbildung (ABU, Sprachen, Sport) verwendet und der Rest für fachspezifische Fächer. Da in kaufmännischen Berufen auf die Erlernung von Sprachen ein höherer Wert gelegt wird, entfällt für KV-Lernende der Allgemeinbildende Unterricht (ABU).

Es ist den Lernenden freigestellt, falls sie die Aufnahmeprüfung bestehen und der Ausbildungsbetrieb einverstanden ist, parallel zur Lehre eine lehrbegleitende Berufsmatura zu absolvieren. Die Berufsmatura nimmt meist einen Tag in der Woche in Anspruch. Während des Besuchs der Berufsmaturitätsschule wird der allgemeinbildende Teil der Berufsfachschule erlassen.

Die Berufsmatura kann auch nach der Lehre nachgeholt werden, was unter dem Begriff «BMS 2» verstanden wird.

Es gibt für die verschiedenen Berufsgebiete unterschiedliche Berufsmaturen:

  • Technische Berufsmatura
  • Gewerbliche Berufsmatura
  • Kaufmännische Berufsmatura
  • Gesundheitlich-Soziale Berufsmatura
  • landwirtschaftliche Berufsmatura
  • gestalterische Berufsmatura
  • Naturwissenschaftliche Berufsmatura

Mit der Berufsmatura hat man die Möglichkeit, sich an einer Fachhochschule der jeweiligen Richtung prüfungsfrei einzuschreiben.

 

Ausbildung zum Fachinformatiker in Kiel bei der Bela

Ausbildungsdauer

  • 3 Jahre

Die Ausbildung zum Fachinformatiker in Kiel erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:

  • Systemintegration
  • Anwendungsentwicklung (nur in Aussnahmen, z.B. im Zusammenhang mit dem Webservice des PIK).

Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule. Wer eine Ausbildung bei der Bela macht, geht in Kiel zur Berufsschule.

Die Ausbildung bei der Bela hat darüber hinaus diverse weitere Vorzuüge:

Kreatives Azubiteam

Gemeinschaft wird groß geschrieben
Umsetzung interessanter Azubiprojekte
Messebegleitung


Top Chancen

Sehr gute Übernahme- und Karrierechancen
viele Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten


Attraktive Bedingungen

Ausbildungsvergütung nach GH-Tarif
Urlaubs- und Weihnachtsgeld
Vermögenswirksame Leistungen
30 Tage Urlaub

Arbeitsgebiet

Fachinformatiker/ Fachinformatikerinnen setzen fachspezifische Anforderungen in komplexe Hard- und Softwaresysteme um. Sie analysieren, planen und realisieren informations- und telekommunikationstechnische Systeme. Fachinformatiker\Fachinformatikerinnen führen neue oder modifizierte Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik ein. Kunden und Benutzern stehen sie für die fachliche Beratung, Betreuung und Schulung zur Verfügung.

Typische Einsatzgebiete in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung sind zum Beispiel - Kaufmännische Systeme, Technische Systeme, Expertensysteme, Mathematisch-wissenschaftliche Systeme oder Multimedia-Systeme.

Typische Einsatzgebiete in der Fachrichtung Systemintegration sind zum Beispiel Rechenzentren, Netzwerke, Client/Server-Systeme, Festnetze oder Funknetze.

Berufliche Fähigkeiten

Fachinformatiker/Fachinformatikerinnen der Fachrichtung Systemintegration

  • konzipieren und realisieren komplexe Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik durch Integration von Hard- und Softwarekomponenten,
  • installieren und konfigurieren vernetzte informations- und telekommunikationstechnische Systeme,
  • nehmen Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik in Betrieb,
  • setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein,
  • beheben Störungen durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen,
  • administrieren informations- und telekommunikationstechnische Systeme,
  • präsentieren Systemlösungen,
  • beraten und schulen Benutzer.

Berufliche Fähigkeiten

Fachinformatiker/Fachinformatikerinnen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung

  • konzipieren und realisieren kundenspezifische Softwareanwendungen,
  • testen und dokumentieren Anwendungen,
  • modifizieren bestehende Anwendungen,
  • setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein,
  • wenden Software-Entwicklungswerkzeuge an,
  • entwickeln anwendungsgerechte und ergonomische Bedienoberflächen,
  • beheben Fehler durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen,
  • präsentieren Anwendungen,
  • beraten und schulen Benutzer.

Auch der Deutsche Bundestag bietet eine Ausbildung zum Fachinformatiker an.

Tipps für das anstehende Vorstellungsgespräch

Ihr Bewerbungsschreiben hat überzeugt: Jetzt möchte Sie das Unternehmen gerne persönlich kennenlernen und mehr über Sie, Ihren bisherigen Werdegang und die Beweggründe Ihrer Bewerbung erfahren. Für Sie ist das Vorstellungsgespräch die Gelegenheit, sich ein genaues Bild von ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber zu machen.

Nehmen Sie sich für die Vorbereitung auf das Gespräch etwas Zeit. Der folgende Leitfaden hilft Ihnen dabei.

1. Ergreifen Sie Ihre Chance
Im Gespräch haben Sie die Möglichkeit, den ersten positiven Eindruck nachhaltig zu bestätigen – , dass Sie fachlich und persönlich die geeignete Kandidatin bzw. der geeignete Kandidat für die offene Stelle sind.

2. Eine gute Vorbereitung gibt Ihnen Sicherheit
Sie sollten Fragen beantworten können zu…

  • Ihrem Lebenslauf (auch zu möglichen erklärungsbedürftigen Phasen).
  • Ihren Stärken und Schwächen.
  • den Gründen Ihrer Bewerbung.

Überlegen Sie sich auch, welche Fragen Sie dem Unternehmen stellen möchten (siehe Punkt 1, „Ergreifen Sie Ihre Chance“).

3. Ihr freundliches, ehrliches Auftreten überzeugt
Sie haben sich für eine bestimmte Tätigkeit beworben.
Mit Ihrem freundlichen, ehrlichen, rundum stimmigen Auftreten unterstreichen Sie, dass Sie dafür hervorragend geeignet sind. Dazu gehören auch Kleidung und Schuhe sowie Schmuck und Make-up. Ein Beispiel, welche Schuhe Sie in den meisten Bewerbungsgesprächen lieber nicht tragen sollten, finden Sie hier. Damit Sie auch wirklich verstehen, dass wir den Punkt der passenden Schuhwahl ernst meinen, hier ein weiteres Beispiel unpassender Sneaker-Schuhe.

Gleiches gilt für Ihr Verhalten während des Vorstellungsgesprächs.

4. Der Ablauf des Vorstellungsgesprächs
In der Regel läuft das Gespräch wie folgt ab:

  • Begrüßung und Einleitung
  • Unternehmensvorstellung
  • Ihre Präsentation als Bewerber (max. 5 Min.)
  • Fragen zu Ihren fachlichen und persönlichen Fähigkeiten
  • Ihre Fragen an uns
  • Ende des Vorstellungsgesprächs

Ausbildung zum Fachlagerist

Das Berufsbild ersetzt den bisher geltenden Ausbildungsberuf Handelsfachpacker/-in. Fachlageristen sind so etwas wie die Lotsen für die in den Unternehmen ein- und auslaufenden Waren. Sie arbeiten meist im Team im Wareneingangs- und -ausgangsbereich sowie im Lager von Industrie-, Handels- und größeren Handwerksbetrieben. Die Artikel werden per Computer erfasst, um jederzeit Auskunft über Bestand und Lagerort geben zu können. Für den Warenausgang - ihre Hauptaufgabe - stellen Fachlageristen die Lieferungen anhand von Versandlisten zusammen, verpacken die Gegenstände und erstellen die notwendigen Begleitpapiere.

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

Ausbildungsvergütung: Die Ausbildungsvergütung richtet sich allein nach der Branche, in der der Auszubildende eine Ausbildung absolviert.

Prüfungen: Aktuelle Informationen zur Zwischen- und Abschlussprüfung finden Sie hier.

Prüfungsgebühr: 180,00 Euro (Zwischen- und Abschlussprüfung) gemäß der Gebührenordnung der IHK Nord Westfalen

Zeitliche Gliederung zur Ausbildung Fachlagerist für das erste Ausbildungsjahr:

Teile des Ausbildungsberufsbildes / Zeitrahmen in Monaten

1. Ausbildungsjahr

Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
sowie die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen Lagerung von Gütern, Lernziele a und b,
Güterkontrolle und Qualitätssichernde Maßnahmen, Lernziele a bis c, Einsatz von Arbeitsmitteln
in Verbindung mit der Berufsbildposition
Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation, Lernziele a bis d, zu vermitteln.
Zeitrahmen Ausbildungsordnung:
Zeitrahmen Ausbildungsbetrieb:

5 – 7 Monate ....... Monate

Annahme von Gütern

in Verbindung mit der Berufsbildposition

Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation, Lernziele f bis h,

zu vermitteln und im Zusammenhang damit die Vermittlung der Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildungspositionen

Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation, Lernziele a bis d, Güterkontrolle und Qualitätssichernde Maßnahmen, Lernziele a bis c, zu vertiefen.
Zeitrahmen Ausbildungsordnung:

Zeitrahmen Ausbildungsbetrieb:

5 – 7 Monate ....... Monate

Bewerbung als Call-Center-Agent und was Sie bei Ihrem Anschreiben beachten sollten

Heutzutage arbeiten Call-Center-Agenten für die unterschiedlichsten Unternehmen: Beispielsweise für Hotlines von Versandhäusern, Banken, Verlagen, Telekommunikationsanbietern, Touristikunternehmen, Versicherungen oder in Telefonzentralen wie diesen hier. Im Speziellen sorgt ein Call-Center-Agent für eine effiziente Betreuung der Kunden via Telefon. Er ist entweder in einem externen Call-Center oder in einem firmeninternen Call-Center tätig. Die Arbeit des Call-Center-Agenten wird unterschieden zwischen Inbound (Entgegennahme von Kundenanrufen) und Outbound (die Kunden werden von Call-Center-Agenten angerufen). Im Bereich Inbound werden unter anderen Bestellungen, Stornierungen und Reklamationen entgegengenommen. Außerdem führt der Call-Center-Agent Beratungen zu Dienstleistungen und Produkten durch oder leistet andere Supportdienste. Im Outbound Bereich geht es zum Beispiel um die Neukundengewinnung. Neben Werbe- und Verkaufsgesprächen, werden auch Befragungen für Meinungs- und Marktforschungsinstitute durchgeführt. Call-Center machen auch soziologische Erhebungen oder leisten technische Supports.

Anforderungen an einen Call-Center-Agenten

Wer den Beruf des Call-Center-Agenten ergreifen möchte, sollte zunächst akzentfrei deutsch sprechen und eine angenehme Telefonstimme haben. Zudem sollte seine Stimme belastbar sein, denn viel Reden ist das tägliche Brot eines Call-Center-Agenten. Auch eine generelle Freude an Kommunikation und einen gewandten Umgang mit Menschen sollte man mitbringen. Da für die Telefonate nur begrenzt Zeit veranschlagt ist, sollte ein Call-Center-Agent über eine schnelle Auffassungsgabe verfügen und sich nicht unnötig "verschwatzen". Die erfolgsorientierte und zeitgebegrenzte Arbeit im Call-Center verursacht einen gewissen Druck, den man aushalten sollte. Auch wenn ein Gespräch einmal nicht reibungsfrei verläuft, muss der Mitarbeiter Ruhe bewahren und immer höflich bleiben. Flexible, belastbare, teamfähige und dienstleistungsbereite Mitarbeiter sind für die Arbeit im Call-Center bestens geeignet.

Ausbildung zum Call-Center-Agenten

Die Ausbildung zum Call-Center-Agenten ist eine Aus- oder Weiterbildung, die von Industrie- und Handelskammern oder privaten Bildungsträgern durchgeführt wird. Während einige Lehrgangsanbieter nur einen Hauptschulabschluss fordern, wollen andere eine abgeschlossene Berufsausbildung. Um einen Lehrgang als Call-Center-Agent zu beginnen, ist eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich vorteilhaft. Auch berufliche Praxis, Fremdsprachenkenntnisse, Grundkenntnisse am Computer und Erfahrung im Verkauf sind gute Voraussetzungen, um diesen Beruf zu ergreifen. Seit dem Herbst 2006 gibt es die spezialisierten Ausbildungsgänge Servicekraft für Dialogmarketing und Kaufmann für Dialogmarketing, welche auf die Arbeit im Call-Center vorbereiten.

Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen

Die Aufgaben in Call-Centern sind ebenso vielfältig wie die Aufgabenbereiche und Kompetenzen der Mitarbeiter. Die Bandbreite der Qualifikation von Call-Center-Agenten reicht vom einfachen Umschüler, der Bestellungen annimmt bis hin zum IT-Experten, der sein Wissen an andere Firmen weitergibt.

Bewerbung als Call-Center-Agent

Wer Call-Center-Agent werden möchte, sollte beim Verfassen seines Bewerbungsschreibens die folgende Ratschläge und Tipps beherzigen, da das Anschreiben das Herzstück einer jeden Bewerbung ist. Stellen die eigenen Kompetenzen in Bezug auf den Beruf des Call-Center-Agenten deutlich heraus. Der Arbeitgeber sollte schnell erfassen können, was der Bewerber beruflich zu bieten hat. Zudem sollte ein Lebenslauf und - auf Wunsch des Arbeitgebers - auch ein Motivationsschreiben beigelegt werden.

  1. Beginnen Sie Ihr Anschreiben mit den stärksten und Wesentlichen Argumenten und begründen Sie diese kurz und knapp (Was könne Sie und warum sind Sie der ideale Kandidat).
  2. Nehmen Sie in ihrer Bewerbung Bezug auf den Anzeigetext. Den Bezug zur Ausschreibung wegzulassen, wirkt als habe man sich zu wenig informiert.
  3. Mit einem Verweis auf eine Website oder mindestens eine Kontaktnummer, unter der weitere Informationen verfügbar sind, runden Sie Ihr Anschreiben ab.
  4. Schreiben Sie zwischen „Sehr geehrte Damen und Herren“ und „Herzliche Grüße“ keinen Brief, sondern ein Briefing. Ihr Anschreiben ist eine Leistungsbilanz mit einer knappen Selbstpräsentation und kein Kurzroman. Dafür reicht eine knappe Seite.
  5. Wählen Sie ein ansprechendes sowie übersichtliches Layout aus und benutzen Sie dazu eine gut lesbare Schrift. Zum Schluss drucken Sie Ihre Bewerbung auf hochwertigem Papier aus. Die Blattstärke sollte bei 90-100g/qm liegen.
  6. Für weitere Tipps zu einem perfekten Bewerbungsschreiben: hier klicken

Besonderheiten bei der Bewerbung in den USA

Eine Bewerbung in den USA ähnelt der einer europäischen – und doch gibt es einige gravierende Unterschiede, die unbedingt zu beachten sind.

Noch bevor sich alles um Inhalt und Layout dreht, muss unbedingt ein erster persönlicher Kontakt hergestellt werden. Denn eine persönliche Vorstellung zählt in Amerika mehr als eine formal korrekte Bewerbung. Ein Anruf oder ein Besuch in der Firma, um sich nach der ausgeschriebenen Stelle zu erkundigen und um direkt für sich zu werben, ist unumgänglich! Die Persönlichkeit ist für amerikanische Chefs ausschlaggebend und weitaus wichtiger als die beruflichen Qualifikationen.

Das Anschreiben („cover letter“) wird an die Kontaktperson gerichtet bzw. wird unbedingt der Ansprechpartner erwähnt. Eine Anrede wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ ist unüblich. Auch die Floskeln „hiermit bewerbe ich mich“ oder „auf Ihrer Homepage habe ich gesehen, dass Sie einen Vertriebsassistenten suchen“ werden in Amerika nicht genutzt.
Kurze und prägnante Formulierungen in höchstens drei bis vier Absätzen sind erwünscht. Zu Beginn wird erwähnt, warum man sich auf diese Stelle bei genau dieser Firma bewirbt. Im zweiten und dritten Absatz ist Platz für aussagekräftiges Selbstmarketing (Erfahrungen, Fähigkeiten und Stärken). Zu guter Letzt erfolgen ein Verweis auf den Lebenslauf, eine konkrete Zeitangabe, wann man sich nach dem aktuellen Stand der Bewerbung erkundigen wird und der Dank für die aufgebrachte Zeit und Aufmerksamkeit.

Im folgenden Lebenslauf („resume“) sind wohl die meisten Unterschiede zu bemerken. Hier fehlen Foto und persönliche Angaben wie Geburtsdatum, Nationalität, Familienstand und Religionszugehörigkeit. In den USA soll damit der Diskriminierung anhand persönlicher Merkmale vorgebeugt werden. Der vollständige Name und die Adresse sind ausreichend.
Der Lebenslauf beginnt mit einem Einleitungssatz über sich selbst. Zum Beispiel: „Studierte Mediendesignerin mit fünfjähriger Berufserfahrung und vertieften Kenntnissen in den Bereichen Direktmarketing und Corporate Design.“ Es folgt eine kurze Zusammenfassung von jobrelevanten Qualifikationen. Hier liegt der Fokus nicht auf der Aufzählung von Positionen bei bestimmten Firmen, sondern auf der Darstellung von Aufgaben, Projekten und Inhalten.
Erst dann startet die Chronologie des beruflichen Werdegangs und zwar beginnend in der Gegenwart (Firma, Position, Zeitraum). Daran schließt sich die Ausbildung bzw. das Hochschulstudium an (Universität bzw. Firma, Abschluss und Titel, Jahr des Abschlusses und Gesamtnote). Dann folgen interessante Aktivitäten, wichtige Qualifikationen oder besondere Kenntnisse (Zusatzausbildung, Sprachkenntnisse, Ehrenämter etc.), die relevant sind für die ausgeschriebene Stelle. Es werden auch keine Zeugniskopien und Zertifikate angehängt, die Geschäftsleitungen orientieren sich mehr an der Abschlussnote. Insgesamt sollte der Lebenslauf nicht länger als ein bis zwei Seiten sein.